Im Laufe meiner Transformation, meines Bewusst-werdens, wird mir immer klarer, wie wichtig meine inneren Werte sind. (Sie wirken in mir bewusst oder/und unbewusst) Während meiner Selbsterfahrungsreise, die momentan durch Humantrust von Veit Lindau begleitet wird, habe ich mich entschlossen mir meine Werte bewusst zu machen und diese auch nach Außen hin sichtbar zu machen, weshalb sie jetzt auf meiner Homepage erscheinen. Meine Werte sind an die Philosophie und Ethik von Lifetrust angelehnt – einer Philosophie und Ethik, der ich mich hinzugeben lerne. Danke!

Die Reihenfolge der Werte spielt keine Rolle im Sinne von Wertigkeit, sondern entsteht lediglich durch die zeitliche Reihenfolge, wie meine Werte in mir auftauchen. Von daher ist die Liste auch nicht als komplett zu verstehen, da der Prozess meiner Anerkennung für meine Werte ein fortwährender Prozess ist.

MEINE WERTE:

Wer bin Ich?

Wofür stehe Ich?

Wofür brenne Ich?

 

KLARHEIT:
Ich widme mein Leben der Klarheit und dem Erforschen und Ausdrücken des Guten, Wahren und Schönen.

Klarheit bedeutet für mich: Mich mit all meinen Bedürfnissen, Wünschen und Sehnsüchten zu kennen und mir immer wieder die Frage zu stellen: “Liebe ich das wirklich, was ich gerade tue?”

Mich am Guten, Wahren und Schönen zu orientieren, bedeutet, mir immer wieder  eine einfache Frage zu stellen:

„Geht es noch wahrhaftiger? Geht es liebevoller? Geht es schöner?“


WAHRHAFTIGKEIT:
Integrität & Authentizität: Mein Denken und mein Handeln stimmt überein.

Integrität und Authentizität bedeuten für mich, meine Werte zu erforschen, fest-zulegen und dann mein Handeln daran auszurichten.

Mir ist klar, dass ich nicht perfekt bin und ich bin bereit, immer wieder – so ehrlich wie möglich – hinzuschauen, und mein Handeln entsprechend meiner (neuen) Erkenntnisse anzupassen.

 

LIEBE:
Ich achte mich und das Andere.

Ich kultiviere, was mir gut tut und lasse los, was mir schadet!

Ein starkes Ich für ein starkes Wir.

Individualität ist eine der zauberhaftesten Eigenschaften des Lebens – wenn ich die  Größe aufbringe, sie zu tolerieren.

Dabei muss ich nicht alles gutheißen und ich muss nicht alle mögen, doch es ist überlebensnotwendig, das “Andere” zu respektieren. Es darf Schluss sein mit der Angst vor dem Unbekannten / Anderen.

 

DANKBARKEIT:

Dankbarkeit ist schlichtweg die intelligenteste Weise, Leben zu begegnen.

Dankbarkeit bedeutet, mich immer und immer wieder daran zu erinnern, dass nichts selbstverständlich ist.

Alles ist ein Wunder. Alles ist Gnade.

Dankbarkeit ist Schöpfung. Sie richtet meine Aufmerksamkeit wertschätzend auf das, was ich bereits empfangen habe und erschafft dadurch mehr davon.

Die Kultur der Dankbarkeit verwandelt meinen gierigen, an Mangel glaubenden Geist in eine Quelle der Freude und des Teilens.

Dankbarkeit lässt mich in Frieden leben.

Dankbarkeit lässt mich irgendwann in Frieden sterben.

 

FREIHEIT:
100 % Selbstverantwortung als geistiger Hebel für Veränderung.

Selbstverantwortung liegt in meiner Wahl, WIE ich auf das, was mir geschieht, antworte. WIE ich interpretiere, was geschieht.

Welche Schlüsse ich daraus ziehe. Welche Fragen ich mir stelle.

Dafür die Verantwortung zu übernehmen, bringt mich in eine machtvolle, proaktive Position.

Ich bin der Schöpfer meines Lebens. Ich bin frei.

 

DEMUT:
Ich übe mich in Demut vor der Schönheit und der letztendlichen Unbegreiflichkeit der Existenz.

Hochmut resultiert aus der Illusion zu denken, ich weiß, was richtig und wahr ist. Respektlosigkeit entsteht, wenn ich achtlos bin und die Dinge selbstverständlich nehme.

Ich erkenne nüchtern die Grenzen meines menschlichen Verstandes an, wenn es darum geht, das Mysterium des Lebens zu begreifen: Meine Wahrnehmung erfasst immer nur einen sehr kleinen, stark persönlich gefärbten Ausschnitt der Wirklichkeit. Ich weiß nie alles.

Nichts ist selbstverständlich. Jeder Moment ist unendlich kostbar.

 

HINGABE:
Ich übe mich im Vertrauen in das Leben.

Ich gebe mich dem hin, was gerade ist und übe mich im Vertrauen, dass das, was gerade ist, gut für mich ist.

Falsch, richtig, böse, gut, links, rechts sind Kategorien menschlicher Urteile. Unbestreitbar wichtig für persönliche und soziale Orientierung. Doch sie geben keine absolute Wahrheit wieder.

Ich wählen zu glauben, dass selbst dem, was ich im Augenblick noch als dunkel oder chaotisch bezeichne, eine Ordnung zugrunde liegt, die ich in diesem Augenblick noch nicht begreifen kann.

Dies unterstützt mich darin, mit allem Leben zu kooperieren, anstatt das zu bekämpfen, was mir Angst macht.